Pfarre zur heiligen Familie

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1965-1966

Adresse
1100 Wien | Puchsbaumplatz 9
Architektur
Clemens Holzmeister

Funktion
Sakralbauten
Erreichbarkeit
U1 Reumannplatz, Fußweg 12 Minuten
Zugänglichkeit
Frei zugänglich

OPEN HOUSE WIEN  
Die Kirche und das dazugehörige Pfarrhaus erinnern an einen Zweckbau. Doch der Blick nach oben auf den 32,5 Meter hohen Turm mit dem Kreuz verrät, dass es sich um einen Sakralbau handelt. Die Pfarrkirche gliedert sich in Hauptraum, Seitenkapelle und einen schmalen Gebäudetrakt, in dem das Büro, die Wohnung des Pfarrers und Gemeinschaftsräume untergebracht sind. Der Kirchenraum präsentiert sich geradlinig und schmucklos. Der Altar aus italienischem Travertin-Marmor reflektiert den neuen Zeitgeist nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965): Er ist als Volksaltar ausgeführt, sodass der Priester die Messe den Gläubigen zugewandt feiern kann. Zuvor war es üblich, den Altar umgekehrt auszurichten. Das farbenprächtige, 8 x 15 Meter große Mosaik des Wiener Künstlers Carl Unger steht im Kontrast zur geradlinigen Architektur.

Foto
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