Wirtschaftspark Breitensee

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2007-2014

Adresse
1140 Wien | Goldschlagstraße 172
Architektur
HOLODECK architects
Bauherrschaft
Wien Holding GmbH
Tragwerksplanung
cd-consult

Funktion
Büro und Verwaltung
Erreichbarkeit
Straßenbahn 52 Diesterweggasse, Fußweg 5 Minuten
Zugänglichkeit
Während der Bürozeiten ist der Innenhof frei zugänglich.

yova  
Basierend auf dem gewonnenen Wettbewerb entwickelt HOLODECK architects eine städtebauliche Neuinterpretation und Nachverdichtung des historisch gewachsenen, innerstädtischen Gewerbestandortes Breitensee. Die Transformation von einer reinen Produktionsstätte in Richtung durchmischter betrieblicher Nutzung stellt eine strukturelle Herausforderung für die Architektur dar und erfordert eine spezifische Herangehensweise. Ziel ist es durch die Implementierung des neuen Baukörpers eine Stärkung und Zusammenführung des heterogenen Bestandes zu erreichen.
OPEN HOUSE WIEN  
Die Ziegelfassade erinnert noch daran, dass hier einmal die „Telefon-Actiengesellschaft“ ihre Produktionsstätte hatte. Die alte Bausubstanz blieb beim Um- und Zubau in seiner Grundstruktur erhalten. Die neu errichteten Gebäudeteile und Aufbauten stehen in einem klaren Kontrast – das beginnt bei der Farbwahl Schwarz als Gegensatz zum Altbau in Weiß –, bilden aber dennoch eine Einheit. 2013 wurde der Wirtschaftspark mit revitalisierten 15.000 und neu gebauten 10.000 Quadratmetern eröffnet. So treffen hier der Charme industrieller Architektur der Gründerzeit und innovatives Industriedesign des 21. Jahrhunderts aufeinander. Es gibt Platz für Büros (mit Terrassen), Ateliers, Lager und Werkstätten. Betriebe aus den Bereichen Technik, Grafik, Design und Medien arbeiten Tür an Tür in einem intelligenten und funktionalen Gewerbehof mit urbanem Flair.
gebaut  
Der zweigeschoßige Zubau legt sich als eigenständiger, horizontal ausgerichteter Bauteil auf das gründerzeitliche Gewerbeobjekt. Der Aufbau besteht aus einer hochisolierten Pfosten-Riegel-Stahlkonstruktion, die für das Projekt eigens aus Systemteilen entwickelt wurde. Durch die unterschiedlichen Metall- und Glasfüllungen entsteht ein lebendiges, plastisches Fassadenbild.

Fotos
Wolfgang Thaler | RobertSaringerOHW15 | Ernst Grünwald

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