
Brotfabrik
1926
Adresse 1100 Wien | Absberggasse 27ArchitekturFriedrich Schön | Alexius Meinong
FunktionIndustrie und GewerbeErreichbarkeitStraßenbahn 6 Absberggasse, Fußweg 4 MinutenZugänglichkeitInnenhof und Galerien frei zugänglich
OPEN HOUSE WIEN Wo heute Ausstellungen und Designmärkte stattfinden oder auch Theaterproduktionen aufgeführt werden, wurden früher Pferdefuhrwerke mit Brot beladen, um es in Wien in die Geschäfte auszuliefern. Als die Expedithalle 1912 errichtet wurde, zählte sie – mit 2.200 Quadratmetern und mit Brückentragwerken von über 40 Metern Spannweite - zu den größten säulenfreien Räumen Europas. Eine technische Meisterleistung, die noch heute beeindruckt. Heute wird nur noch im Südteil der Ankerbrotfabrik gebacken. Seit 2009 säumen Galerien, Ateliers und Schauräume die zwei großen Innenhöfe. In den Pausen treffen hier einander Studierende der ansässigen Musik-, Film- und Sozialakademien. Zusätzlich entstehen dort, wo Friedrich Schön – ein Schüler von Theophil Hansen - einst eine Schwarzbäckerei, Wagenschuppen, Magazine und Pferdeställe gebaut hatte, großzügige Lofts. Insgesamt wurden zwölf Objekte saniert und für die neue Nutzung adaptiert.
FotoRobertSaringerOHW15
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